Mit märchenhafter Erzählkraft

Anne-Sophie Mutter und das London Philharmonic Orchestra in der Frauenkirche Warum schon wieder eine neunte Sinfonie hier, mußte man sich fragen, doch nicht aus numerologischen Gründen, sondern weil gerade die neunten von Bruckner, Mahler oder eben Dvořák Werke sind, die eigentlich einen großen Konzertsaal brauchen. Aber wenn Orchester auf Gastspielreisen gehen, wollen sie vielleicht gerne … Mit märchenhafter Erzählkraft weiterlesen

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Stabat Mater im romantischen Gewand

Bachchor mit Dvořák-Vertonung in der Martin-Luther-Kirche Das Stabat Mater, ein Klagegedicht der Mutter Jesu, ist im Mittelalter durch einen heute unbekannten Dichter entstanden und hat seitdem viele Komponisten zu Vertonungen angeregt. Giovanni Battista Pergolesi schrieb eine der berühmtesten, Marc-Antoine Charpentier, Orlando di Lasso und Johann Sebastian Bach trugen dazu bei, eine der frühesten Kompositionen, die … Stabat Mater im romantischen Gewand weiterlesen

Wandelkonzert

Lisa Batiashvili und Gautier Capuçon zu Gast bei der Staatskapelle Das vierte Sinfoniekonzert der Staatskapelle wartete mit einer überraschenden Werkfolge auf: nach dem zu Beginn stehenden Konzert für Violine, Violoncello und Orchester von Johannes Brahms folgten Peter Tschaikowskys Ouvertüre »Romeo und Julia« sowie Franz Liszts Sinfonische Dichtung »Les Préludes«. Eine innere Bindung dieses Programms ließ … Wandelkonzert weiterlesen

Grundton C als Nußschale, aus der eine Welt entsteht

Klavierabend von Grigory Sokolov im Gewandhaus zu Leipzig Seinen Programmen gibt der russische Pianist Grigory Sokolov gerne einen inhaltlichen, musikalischen Rahmen, spielt einen ganzen Zyklus Étuden Frederic Chopins oder faßt Werke gleicher Tonarten oder gleichen Grundtons und eines Komponisten zusammen. Auch im Gewandhaus, wo Grigory Sokolov zuletzt mit schöner Regelmäßigkeit alle zwei Jahre zu erleben … Grundton C als Nußschale, aus der eine Welt entsteht weiterlesen

Mehr Mut!

Mozart, Holliger und Mendelssohn zum Kammerabend der Dresdner Philharmonie Das Streichquartett gilt nicht ohne Grund als die Königsdisziplin der Kammermusik – intensiv und intim ist der Austausch der vier Stimmen, ausgewogen. Man gesteht ihm die größte Ausgewogenheit innerhalb der Kammermusik zu. Diese Überhöhung führt (zunächst) aber auch zu einer Einschränkung in ihrer Besetzung »benachbarter« Werke: … Mehr Mut! weiterlesen

Trios als Charakterstudien

Meisterkonzerte starten in neue Spielzeit Am Donnerstag begann auf Schloß Albrechtsberg die neue Spielzeit der vom Moritzburg Festival veranstalteten Meisterkonzerte. Kai Vogler (Violine), Peter Bruns (Violoncello) und Frank-Immo Zircher (Klavier) spielten Werke von Komponisten, welche die Wiener Klassik geprägt haben: Haydn, Beethoven und Brahms, wobei Beethoven mit dem (ge)wichtigsten Werk ans Ende gestellt worden war. … Trios als Charakterstudien weiterlesen